Tipps für die Therapie mit Levothyroxin

Für Ihr Wohlbefinden ist es unerlässlich, dass Ihr Schilddrüsenstoffwechsel richtig eingestellt ist. Daher ist es wichtig, Ihre individuelle Dosis zu finden.Besonders zu Beginn der Behandlung kann eine Dosisanpassung erforderlich sein. Nehmen Sie daher regelmäßig Ihre Kontrolltermine wahr und beobachten Sie, ob bei Ihnen Symptome einer Über- oder Unterfunktion auftreten.

Verschiedene Substanzen behindern die Aufnahme von Levothyroxin:

– Eisen- und/oder Calciumpräparate sollten Sie mind. 2 Stunden später einnehmen, um die Wirkung des Schilddrüsenpräparates nicht zu behindern. Dies gilt auch für magensäurebindende Mittel, die Aluminiumverbindungen enthalten.

– Auch Soja-Produkte können die Aufnahme von Levothyroxin behindern.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten überprüft gerne Ihr Arzt oder Apotheker mit Ihnen.

Aufgrund von Rabattverträgen kann es vorkommen, dass Ihr Präparat in der Apotheke ausgetauscht werden muss. Dies kann bei Schilddrüsenpräparaten zu Problemen führen, da der Wirkstoff bei verschiedenen Präparaten möglicherweise unterschiedlich vom Körper verwertet wird. Ihr Arzt kann den Austausch durch das aut-idem-Kreutz auf dem Rezept verhindern.

Beobachten Sie unter der Therapie folgenden Symptome, dann tragen Sie diese im Patientenpass ein:

– Mögliche Symptome einer Überfunktion:

Gewichtsabnahme, verstärktes Schwitzen, Durchfälle, bei Frauen Zyklusstörungen, Herzrasen, gesteigerte Nervosität, Rastlosigkeit, Zittern, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen

– Mögliche Symptome einer Unterfunktion:

Müdigkeit, gesteigertes Schlafbedürfnis, Antriebsarmut, Gedächtnisstörungen, Frieren, Verstopfung, Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, Zyklusstörungen bei Frauen, langsamer Puls, abgeschwächte Muskelreflexe

Bei Interesse fragen Sie uns nach einem persönlichen Patientenpass.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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