Regelmäßige Augenkontrolle

Die Netzhauterkrankung ist hierzulande die Hauptursache für Erblindung im erwerbsfähigen Alter. Sie gilt als Folge eines schlecht eingestellten Diabetes und verläuft lange Zeit ohne Symtome. Bei der diabetischen Retinopathie kommt es durch den erhöhten Blutzucker und -druck zu Schäden an den Blutgefäßen in den Augen. Diese Schäden entwickeln sich meist über einen langen Zeitraum hinweg schleichend ohne merkbare Sehstörungen. Ärzte können bei etwa jedem dritten Typ-2-Diabetiker bereits bei der Diabetes-Diagnose Schäden am Auge nachweisen. Daher sind für Diabetiker regelmäßge Untersuchungen der Netzhaut wichtig. Um die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, sollten Menschen mit Diabetes mindestens einmal im Jahr ihre Augen untersuchen zu lassen. Zur Vorbeugung sollten sie ihre Blutzuckerwerte senken  und einen Blutdruckzielwert von 140/80 mmHg anstreben.

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