Protonenpumpenhemmer erhöhen das Risiko für Knochenbrüche

Dies gilt insbesondere für ältere Patienten und bei Vorliegen bekannter Risikofaktoren. Patienten mit Osteoporoserisiko sollen Vitamin D und Kalzium in ausreichendem Maße erhalten. Schwerwiegende Manifestationen von Hypomagnesiämie zeigen sich in Erschöpfungszuständen, Krämpfen, Schwindelgefühl und ventrikulären Arrhythmien, aber sie können sich auch schleichend entwickeln und dann übersehen werden. Hier hilft in der Regel die Gabe von Magnesium und das Absetzen des PPI. Bei Patienten, für die eine längere Behandlungsdauer vorgesehen ist oder die PPI mit Digoxin oder anderen Arzneistoffen einnehmen, welche Hypomagnesiämie hervorrufen können (z.B. Diuretika), sollte der Arzt vor und periodisch während der Behandlung mit PPI eine Überwachung der Magnesiumwerte in Betracht ziehen.

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